“Leave me alone, this is mine, GO AWAY!”
“Calm down, woman! There is no reason to scream at us!”
“This is my house, my yard, my trees; everything you see here is mine. I have always lived here. GET OUT OF MY HOUSE!!!”
“We have reasons to take it. We do not mean you any harm. Put the knife down, now!”
“GO AWAY!”
“If you don’t calm down now, we will lock you in this room.”
“LEAVE ME ALONE!”
“We cannot tolerate your violence. We told you that we don’t mean you no harm. You will stay in this room. If you keep quiet, we will even give you food.”
„Lasst mich in Frieden, das hier ist meins, GEHT WEG!“
„Beruhige dich, Weib! Es gibt keinen Grund hier so rumzubrüllen!“
„Dies ist mein Haus, mein Hof, meine Bäume, alles was ihr hier seht ist mein. Ich habe schon immer hier gelebt. RAUS AUS MEINEM HAUS!“
„Wir haben unsere Gründe. Wir wollen dir kein Leid zufügen. Leg das Messer weg, weg damit!“
„RAUS!“
„Wenn du dich nicht gleich beruhigst, dann sperren wir dich in diesen Raum.“
„LASST MICH IN RUHE!“
„Wir können deine Gewalttätigkeit nicht tolerieren. Wir haben dir gesagt, dass wir dir nichts Böses tun wollen. Du bleibst jetzt in diesem Raum. Wenn du den Mund hältst, geben wir dir sogar zu Essen.“
22.02.09 @ 2:35 pm | 2 Comments
I was simply too lazy for addressing the new year with a blogpost, but - hey - other people are getting paid for speeches on occasion of New Year’s Eve and do a damn good job at it. So below’s German chancellor Angela Merkel’s New Year Speech, with subtitles for idiots. The whole thing’s in German only, sorry.
Ich war einfach zu faul für eine Neujahrsansprache auf diesem Blog, aber hey, andere werden ja für Neujahrsansprachen bezahlt, und machen das auch noch verdammt gut. Unten siehst du Angela Merkels Neujahrsansprache mit Untertitel, übersetzt auf Deutsch für Idioten.
03.01.09 @ 12:51 pm | 1 Comment
On occasion of the death of Harold Pinter on 24. Dezember, I invite everyone to dedicate a moment to the hair-raising Nobel lecture of Pinter in 2005. You can read it here in several languages and watch it on Youtube.
Pinter explains that “the majority of politicians, on the evidence available to us, are interested not in truth but in power and in the maintenance of that power. To maintain that power it is essential that people remain in ignorance, that they live in ignorance of the truth, even the truth of their own lives. What surrounds us therefore is a vast tapestry of lies, upon which we feed.”
It is not difficult to find criticisms similar to this. The saddening thing is that still many beings on this planet do not bother about truth, because it exhausts them. They prefer to behave like monkeys, all they have to do is behave like monkeys, to be given their daily bananas.
A poem cited by Pinter in his lecture:
Where was the dead body found?Who found the dead body?Was the dead body dead when found?How was the dead body found?
Who was the dead body?
Who was the father or daughter or brotherOr uncle or sister or mother or sonOf the dead and abandoned body?
Was the body dead when abandoned?Was the body abandoned?By whom had it been abandoned?
Was the dead body naked or dressed for a journey?
What made you declare the dead body dead?Did you declare the dead body dead?How well did you know the dead body?How did you know the dead body was dead?
Did you wash the dead bodyDid you close both its eyesDid you bury the bodyDid you leave it abandonedDid you kiss the dead body
—Harold Pinter, “Death”
And in addition thereto a picture from Banksy, who is always fabulous anyways:
—Banksy, title unknown
Anlässlich des Todes von Harold Pinter am 24. Dezember lade ich jeden ein, sich einen Moment mit der haarsträubenden Nobelvorlesung Pinters aus dem Jahr 2005 zu befassen. Man kann sie hier auf Deutsch lesen und hier auf Youtube angucken.
Pinter erklärt, dass „die Mehrheit der Politiker, nach den uns vorliegenden Beweisen, an der Wahrheit kein Interesse hat sondern nur an der Macht und am Erhalt dieser Macht. Damit diese Macht erhalten bleibt, ist es unabdingbar, dass die Menschen unwissend bleiben, dass sie in Unkenntnis der Wahrheit leben, sogar der Wahrheit ihres eigenen Lebens. Es umgibt uns deshalb ein weitverzweigtes Lügengespinst, von dem wir uns nähren.“
Man hört das ja nicht selten irgendwo. Das Bedrückende ist, dass sich dennoch so viele Lebewesen auf diesem Planeten nicht mit der Wahrheit befassen, weil sie das anstrengt. Sie verhalten sich stattdessen lieber wie Affen, müssen sich auch nur wie Affen verhalten, um jeden Tag ihre Bananen zu bekommen.
Ein Gedicht aus Pinters Nobelvorlesung:
Wo fand man den Toten?Wer fand den Toten?War der Tote tot, als man ihn fand?Wie fand man den Toten?
Wer war der Tote?
Wer war der Vater oder die Tochter oder der BruderOder der Onkel oder die Schwester oder die Mutter oder der SohnDes toten und verlassenen Toten?
War er tot, als er verlassen wurde?War er verlassen?Wer hatte ihn verlassen?
War der Tote nackt oder gekleidet für eine Reise?
Warum haben Sie den Toten für tot erklärt?Haben Sie den Toten für tot erklärt?Wie gut haben Sie den Toten gekannt?Woher wussten sie, dass der Tote tot war?
Haben Sie den Toten gewaschenHaben Sie ihm beide Augen geschlossenHaben Sie ihn begrabenHaben Sie ihn verlassenHaben Sie den Toten geküsst
—Harold Pinter, „Tod“
Und dazu ein Bild von Banksy, den ich auch sonst sehr empfehlen kann:
—Banksy, Titel unbekannt
Harold Pinter, Banksy, truth
27.12.08 @ 2:02 pm | 0 Comments
Please join these groups:
and post a photo of your shoes in them!
In honor of the Iraqi journalist, Muthathar al Zaidi, who shouted “A goodbye kiss, you dog!” while hurling his shoes at President Bush during a news conference in Baghdad on December 14, 2008, members are invited to post pictures of their shoes. In the words of Al Zaidi: “This is from the widows, the orphans, and those who were killed in Iraq!”
Tritt diesen Gruppen bei:
und veröffentliche ein Foto von deinen Schuhen darin!
Zu Ehren des Irakischen Journalisten Muthathar al Zaidi, der “Ein Abschiedskuss, du Hund!” rief als er während einer Pressekonferenz in Baghdad am 14. Dezember 2008 seine Schuhe auf Präsident Bush und die Amerikanische Flagge warf. Jeder ist aufgerufen, Fotos von seinen Schuhen hochzuladen. Mit den Worten al-Zaidis: “Dies ist von den Witwen, den Waisen und denen, die im Irak ermordet wurden!”
Bush, shoe
16.12.08 @ 11:09 am | 0 Comments
Journalisten auf der ganzen Welt hätten das schon seit Jahren tun sollen.
15.12.08 @ 8:48 am | 1 Comment
Finally, here come some pictures I took during my recent trip to the Garden Route.
Click on a picture to check it out large on flickr.
Hier sind endlich ein paar Fotos vom Trip auf die Garden Route.
Klick auf ein Foto, um es größer auf flickr anzugucken.
11.12.08 @ 10:25 am | 0 Comments
Last year around this time I wrote in the post A Time for Contemplation about shopping delusions of animals.
Sadly, the year 2008 will not pass without a Christmas festival either.
Last Friday, in Long Island, New York, a Wal-Mart worker was trampled to death by frenzied Black Friday shoppers. At 4:55 a.m., the herd of more than 2,000 had become untamable, and could be held back no longer. Fists banged and shoulders pressed on the sliding-glass double doors, which bowed in with the weight of the assault. The doors shattered, and the shrieking herd surged through on the prowl for holiday bargains. One worker, Jdimytai Damour, 34, of Queens, was thrown back onto the black linoleum tiles and trampled in the stampede that streamed over and around him. Some workers fought their way through the surge to get to Damour and save him, but he was pronounced dead at a hospital an hour later. Four of the animals, including a 28-year-old woman described as eight months pregnant, were treated at the hospital for minor injuries.
Im vergangenen Jahr zu dieser Zeit habe ich im Beitrag A Time for Contemplation über den Kaufwahn von Tieren geschrieben.
Leider wird auch das Jahr 2008 nicht ohne Weihnachtsfest vorbei gehen.
Am letzten Freitag wurde ein Wal-Mart-Angestellter in Long Island, New York von Kunden im Kaufrausch zu Tode getrampelt. Um 4:55 Uhr morgens konnte die aus 2.000 Menschen bestehende Herde nicht mehr zurück gehalten werden. Fäuste dreschten und Schultern rieben die Doppel-Glas-Schiebetüren, die sich unter dem Druck wölbten. Die Türen barsten und die Herde stürmte das Geschäft auf der Jagd nach Weihnachtsschnäppchen. Ein Angestellter, Jdimytai Damour, 34, aus Queens, wurde auf den Linoleumboden zurückgestoßen, wo die Herde über ihn trampelte. Kollegen von Damour kämpften sich durch die Menge, um ihn zu retten, aber er wurde eine Stunde später in einem Krankenhaus als tot erklärt. Vier der Herden-Tiere, darunter eine 28jährige Frau, die im achten Monat schwanger war, wurden im Krankenhaus wegen kleinerer Verletzungen behandelt.
consumerism, shopping, Christmas
02.12.08 @ 8:08 am | 1 Comment
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